Förderung selbst genutzten Wohnraums
  • Mit zinsgünstigen Darlehen der Investitions- und Strukturbank Rheinland-Pfalz (ISB) werden der Neubau, der Ersterwerb, der Ausbau, der Umbau, die Umwandlung, die Erweiterung, der Ankauf und der Ersatzneubau einer Wohnung sowie der Erwerb von Genossenschaftsanteilen gefördert.

  • Ebenso wird die Modernisierung von selbst genutztem Wohnraum, insbesondere zur Förderung der Energieeinsparung und zur Barrierefreiheit durch zinsverbilligte Darlehen der Investitions- und Strukturbank Rheinland-Pfalz (ISB) unterstützt. Haushalte mit Einkommen von bis zu 10 % über der gesetzlichen Einkommensgrenze können zusätzlich Tilgungszuschüsse in Höhe von bis zu 15 % (max. 6.000 EUR) gewährt bekommen. 

  • Es gelten folgende Einkommensgrenzen der sozialen Wohnraumförderung: http://isb.rlp.de/de/wohnraum/wohneigentum/isb-darlehen-wohneigentum/einkommensgrenzen/

Es gelten die folgenden Verwaltungsvorschriften:

 

 

 

Mietwohnraumförderung

Das Land Rheinland-Pfalz bietet zusammen mit der Investitions- und Strukturbank Rheinland-Pfalz (ISB) eine soziale Mietwohnraumförderung an, um durch Wohnungsbau und den Erwerb von allgemeinen Belegungsrechten an bestehenden Mietwohnungen solche Haushalte im Land bei der Versorgung mit angemessenem Wohnraum zu unterstützen, die auf die Hilfe der Allgemeinheit angewiesen sind.

Die Mietwohnraumförderung richtet sich an Interessenten, die bereit sind, Mietwohnraum insbesondere an Haushalte mit geringem Einkommen zu überlassen. 

Einkommensgrenzen für Mieterhaushalte in den Mietwohnraumförderprogrammen

Für alle hier angebotenen Programme der Mietwohnraumförderung gilt, dass die Förderempfängerin oder der Förderempfänger als Gegenleistung für die Fördergelder Pflichten, insbesondere Belegungs- und Mietbindungen, übernimmt. 

Die Förderung erfolgt durch vom Land im Zins verbilligte Darlehen der Investitions- und Strukturbank Rheinland-Pfalz (ISB) sowie durch Zuschüsse

Mit verbesserten Konditionen der Mietwohnungsbauförderung soll die Schaffung von neuen Sozialmietwohnungen angekurbelt werden.  

Als Investitionsanreiz während der Dauer des Niedrigzinsniveaus wurden einmalige Tilgungszuschüsse eingeführt. Die Tilgungszuschüsse des Landes verringern das Förderdarlehen im Zeitpunkt des Beginns der Rückzahlung, so dass Zinsen und Tilgung nur von dem verringerten Betrag zu leisten sind.

Sie sind nach Fördermietenstufen gestaffelt und differenziert je nach der Zweckbestimmung (für Haushalte mit Einkommen bis zur Einkommensgrenze bzw. für Haushalte mit Einkommen von bis zu 60 % über der Einkommensgrenze des Landeswohnraumförderungsgesetzes) bzw. je nach Dauer der Miet- und Belegungsbindungen ausgestaltet. Die Höhe der Tilgungszuschüsse bewegt sich bei der Mietwohnungsbauförderung zwischen 5 und 30 % der Grunddarlehen. Bezogen auf Zusatzdarlehen werden Tilgungszuschüsse landesweit einheitlich (in Höhe von bis zu 25 %) gewährt.

Das Förderinstrument der Tilgungszuschüsse wird auch für die Förderung von Studierendenwohnheimen, für die Förderung von Wohngruppen und Wohngemeinschaften, die Modernisierungsförderung sowie die Förderung von Wohnraum für Flüchtlinge und Asylbegehrende bereitgestellt.

Die folgenden Verwaltungsvorschriften finden Anwendung:

Soziale Mietwohnraumförderung, Arbeitsfassung

Soziale Wohnraumförderung durch Gewährung von Tilgungszuschüssen bei Inanspruchnahme von ISB-Darlehen (Tilgungszuschüsse Wohnraumförderung), Arbeitsfassung

Förderung von Wohngruppen und Wohngemeinschaften

Gemeinschaftliches Wohnen gewinnt zunehmend an Bedeutung. Es gilt daher neue Wohnformen, möglichst in barrierefreien Wohnungen, zu unterstützen. 

Das selbstbestimmte Wohnen hat für die meisten Menschen nach wie vor oberste Priorität – nicht nur für ältere Menschen mit Pflegebedarf, sondern auch für Menschen mit Behinderung.

Mit der Förderung von Wohngruppen soll älteren Menschen mit Pflegebedarf, pflegebedürftigen volljährigen Menschen sowie volljährigen Menschen mit Behinderung ein selbstbestimmtes Wohnen und Leben ermöglicht werden. 

Das Darlehensangebot mit Tilgungszuschüssen richtet sich an Investoren, die Gemeinschaftswohnungen für ambulant betreute Wohngruppen schaffen.  

Mit der Förderung von Wohngemeinschaften wird der Bau von Gemeinschaftswohnungen für ältere Menschen, Auszubildende und Studierende finanziell unterstützt.

Die folgenden Verwaltungsvorschriften finden Anwendung:

Förderung von Wohnraum für Studierende (Studierendenwohnheime)

An Standorten von staatlichen und staatlich anerkannten Hochschulen soll mit diesem Programm zur Förderung des Baus sowie der Modernisierung von Studierendenwohnheimen die Wohnraumversorgung der Studierenden in Rheinland-Pfalz nachhaltig verbessert werden. Die Förderung erfolgt durch vom Land im Zins verbilligte Darlehen der Investitions- und Strukturbank Rheinland-Pfalz (ISB) sowie Tilgungszuschüssen.

Die folgenden Verwaltungsvorschriften finden Anwendung:

Modernisierung von Mietwohnungen

Die Modernisierung von Mietwohnraum, insbesondere zur Förderung der Energieeinsparung und zur Barrierefreiheit, wird mit zinsverbilligten Darlehen durch das Land Rheinland- Pfalz zusammen mit der Investitions- und Strukturbank Rheinland-Pfalz (ISB) unterstützt. Tilgungszuschüsse werden in allen Fördermietenstufen einheitlich in Höhe von bis zu 20 % der Darlehen gewährt.

Die folgenden Verwaltungsvorschriften finden Anwendung:

Sonderprogramm zur Förderung von Wohnraum für Flüchtlinge und Asylbegehrende

Das Land Rheinland-Pfalz bietet zusammen mit der Investitions- und Strukturbank Rheinland-Pfalz (ISB) Investoren eine Förderung von Wohnraum für Flüchtlinge und Asylbegehrende im Rahmen der sozialen Mietwohnraumförderung an, um das Wohnungsangebot für Flüchtlinge und Asylbegehrende zu verbessern.Gefördert werden bauliche Maßnahmen durch die ein Gebäude für Flüchtlinge und Asylbegehrende ganz oder teilweise zu Wohnzwecken nutzbar gemacht wird. 

Die folgenden Verwaltungsvorschriften finden Anwendung: