Bündnis für bezahlbares Wohnen und Bauen

Unterzeichnung Memorandum

© Kristina Schäfer

Das Bündnis für bezahlbares Wohnen und Bauen Rheinland-Pfalz wurde auf Initiative des Finanz- und Bauministeriums am 20. Oktober 2015 gegründet. Zielstellung des Bündnisses, welches von der Landesregierung und weiteren 20 Institutionen getragenen wird, ist es,

  • mehr bezahlbaren Wohnraum für alle Zielgruppen in angemessener Qualität bei steigenden qualitativen Anforderungen für generationengerechtes, d.h. barrierefreies und gemeinschaftliches, sowie energieeffizientes Wohnen neu zu schaffen,
  • bestehenden bezahlbaren Wohnraum zu erhalten und sozial-verträglich weiterzuentwickeln,
  • dabei innovatives und nachhaltiges Planen und Bauen im Sinne einer qualitätsvollen Baukultur zu sichern und 
  • eine sozial ausgewogene Durchmischung der Wohnquartiere in den rheinland-pfälzischen Kommunen zu erhalten und zu stärken.

Mit der Unterzeichnung einer gemeinsamen Erklärung (Memorandum) am 15. Dezember 2015 in der Staatskanzlei haben die Bündnispartner im Beisein von Ministerpräsidentin Malu Dreyer den Willen bekundet, sich aktiv für die Verwirklichung der angestrebten Ziele und Maßnahmen einzusetzen.

Das Bündnis basiert auf einem konstruktiven vertrauensbildenden Dialog der Akteure. Das enge Miteinander von Wohnungs- und Bauwirtschaft, Architekten und Planern, der kommunalen Familie und dem Land bildet die Grundlage für ein gemeinsames und koordiniertes Handeln.

Zur Umsetzung der Ziele und der Bearbeitung zentraler Themen wurden vier Arbeitsgruppen (AGen) gebildet:

  • AG Wohnraumförderung
  • AG Günstiger, wirtschaftlicher und schneller Bauen
  • AG Baulandverfügbarkeit und -aktivierung
  • AG Wohnungsmarktbeobachtung

Gemeinsames Ziel der Arbeitsgruppen ist es, konkrete Initiativen, Prozesse und Projekte anzustoßen, die zur Erreichung der Bündnisziele beitragen.

Über den Dialog mit lokalen Bündnissen, wie z.B. in Trier und Mainz,  und Netzwerken sollen sowohl die (Zwischen)Ergebnisse des landesweiten Bündnisprozesses in die Fläche transportiert, als auch die jeweils örtlichen und regionalen Erfahrungen für weitere Aktivitäten auf Landesebene nutzbar gemacht werden.