Neuer Leiter des Finanzamts Speyer-Germersheim offiziell ins Amt eingeführt

Im Rahmen eines feierlichen Amtswechsels übertrug Doris Ahnen, Finanzministerin des Landes Rheinland-Pfalz, am 14. September 2018 nun auch offiziell die Leitung des Finanzamts Speyer-Germersheim an Martin Britz, der die Amtsgeschäfte bereits seit April dieses Jahres führt. Gleichzeitig wurde Ulrike Dreßing-Steinhübel, die das Amt sechs Jahre leitete und als stellvertretende Zentralabteilungsleiterin ans Finanzministerium wechselte, verabschiedet.

Martin Britz (45) ist als Volljurist bereits seit 2002 im Dienst der rheinland-pfälzischen Steuerverwaltung. Britz verfügt über fundierte Erfahrungen sowohl im Innen- wie auch Außendienst der Steuerverwaltung. Unter anderem war er als Haupt-Sachgebietsleiter der Betriebsprüfung Ludwigshafen und der Steuerfahndung Neustadt sowie als stellvertretender Leiter in den Finanzämtern Bernkastel-Wittlich und Neustadt tätig.

„Ulrike Dreßing-Steinhübel hat nach erfolgreicher Leitungstätigkeit das Finanzamt Speyer-Germersheim verlassen und ist nun als Personalreferentin und stellvertretene Zentralabteilungsleiterin im rheinland-pfälzischen Finanzministerium tätig. Ihre neue Aufgabe füllt sie mit ebenso viel Sachverstand, Tatkraft und Einfühlungsvermögen aus, wie sie es bei der erfolgreichen Leitung des Finanzamtes Speyer-Germersheim unter Beweis gestellt hat“, sagte Finanzministerin Doris Ahnen anlässlich des Amtswechsels. „Mit Martin Britz übernimmt eine erfahrene Führungskraft mit langjähriger Erfahrung in der Finanzverwaltung und hervorragenden Qualifikationen die Amtsgeschäfte in Speyer-Germersheim. Ich wünsche ihm für die anstehenden Aufgaben alles Gute und eine glückliche Hand bei allen Entscheidungen“, so Ahnen.

Das Finanzamt Speyer-Germersheim ist mit derzeit 322 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern zuständig für den Landkreis Germersheim, mit Ausnahme der Verbandsgemeinde Kandel, sowie für die Stadt Speyer und im Rhein-Pfalz-Kreis für die Verbandsgemeinden Dannstadt-Schauernheim, Römerberg-Dudenhofen und Rheinauen und die Gemeinden Böhl-Iggelheim, Limburgerhof, Mutterstadt und Schifferstadt. Das Jahressteueraufkommen in diesem Einzugsbereich betrug 2017 rund 1,022 Milliarden Euro. Mit rund 400 Millionen Euro ist die Umsatzsteuer dabei die größte Einnahmequelle, gefolgt von der Lohnsteuer mit rund 378 Millionen Euro.