Finanzministerin Doris Ahnen überreicht Förderbescheid an die Wohnungsbaugesellschaft Ingelheim am Rhein GmbH

Mit einem ISB-Darlehen in Höhe von rund 1,9 Millionen Euro und einem Tilgungszuschuss in Höhe von knapp 400.000 Euro fördert das Land Rheinland-Pfalz über die Investitions- und Strukturbank Rheinland-Pfalz (ISB) den Neubau von zwei Häusern in der Posener Straße in Ingelheim am Rhein. Im Rahmen des Bauvorhabens entstehen insgesamt fünfundzwanzig Wohnungen, sieben Wohnungen sind barrierefrei. Finanzministerin Doris Ahnen überreichte gemeinsam mit Ulrich Dexheimer, Vorstandssprecher der ISB, die Förderzusage an den Geschäftsführer der Wohnungsbaugesellschaft Ingelheim am Rhein GmbH (WBI), Franz Göbel.

„Die Nachfrage nach bezahlbarem Wohnraum ist vor allem in Ballungsgebieten weiterhin sehr hoch. Ingelheim ist durch seine Nähe zu Mainz und Wiesbaden eine attraktive Stadt, die zum Wohnen und Leben einlädt. Auch für Menschen mit geringem oder mittlerem Einkommen soll diese Einladung attraktiv bleiben. Deshalb freue ich mich heute besonders, dass wir mit der sozialen Wohnraumförderung des Landes bezahlbaren Wohnraum in Ingelheim ermöglichen können. Alle fünfundzwanzig Wohnungen der WBI Wohnungsbaugesellschaft Ingelheim am Rhein GmbH werden durch das Land gefördert“, sagte Ahnen.

„In Ingelheim herrscht eine stetige Nachfrage, gerade nach bezahlbarem Wohnraum. Ich begrüße den Bau der fünfundzwanzig Wohneinheiten in Ingelheim-West mit der städtischen Wohnungsbaugesellschaft, denn so können wir im kommunalen Wohnungsbau dem hohen Mietpreisniveau entgegenwirken. Unser Ziel, bis 2018 rund 250 Wohnungen zu bauen, haben wir damit fast schon erreicht“, erklärte Oberbürgermeister Ralf Claus. WBI-Geschäftsführer Franz Göbel ergänzte: „Eine breite Angebotspalette im Bereich der Wohnungsmieten ist auch wirtschaftlich vorteilhaft. Daher nehmen wir die Förderangebote der ISB immer wieder an.“ Die Fertigstellung der Wohnungen ist für Herbst 2018 geplant.

Durch die Förderung ist es möglich, die geförderten Wohnungen im Einstieg zu einer Nettokaltmiete von 7,00 Euro pro Quadratmeter im Monat zu vermieten. „Investoren erhalten mit dem nachrangigen Darlehen der ISB sehr günstige Konditionen und die mitfinanzierenden vorrangigen Hausbanken ein hohes Maß an Sicherheit. In den ersten Jahren liegt der Zinssatz bei 0,0 Prozent“, erläuterte Dexheimer.