Mainz erhält 3,4 Millionen Euro für Maßnahmen auf dem Lerchenberg

Die Stadt Mainz erhält aus dem Bund-Länder-Programm „Soziale Stadt – Investitionen im Quartier“ insgesamt weitere 3.416.855 Euro Städtebauförderungsmittel für die Fortführung der laufenden Entwicklung in Mainz-Lerchenberg. Finanzministerin Doris Ahnen übergab Oberbürgermeister Michael Ebling heute den Förderbescheid zum weiteren Ausbau des Bürgerhauses Lerchenberg.

Land und Bund unterstützen seit 2006 die Entwicklung im Fördergebiet „Regionalfenster Mainz-Lerchenberg“. Mainz will die Mittel hauptsächlich für die Sanierung des Bürgerhauses sowie das Quartiersmanagement in Mainz-Lerchenberg einsetzen.

„Mit dem Aktionsprogramm ‚Soziale Stadt‘ konnte in der Landeshauptstadt Mainz schon Vieles erreicht werden. In den drei teilnehmenden Stadtteilen – der Neustadt, Mombach und Lerchenberg – wurden nicht nur bauliche Veränderungen angestoßen und umgesetzt, sondern durch eine ganzheitliche Entwicklungsstrategie unter enger Beteiligung der Bürgerinnen und Bürger vor Ort die Quartiere nachhaltig gestärkt“, so Ministerin Doris Ahnen.

„Wir sind stolz, dass das Land uns auch bei diesem wichtigen Umbau des Bürgerhauses Lerchenberg massiv unterstützt. Dies stellt ein Bekenntnis dar zu der Tatsache, dass die Bürgerhäuser den vitalen Herzmuskel für das gesellschaftliche Leben in den jeweiligen Stadtteilen bilden. Vereine, Initiativen, Ortsverwaltung als auch eine Kita werden hier ein neues Zuhause finden. Das nun anstehende Bauvorhaben ist das größte Projekt nach der Sanierung der Rheingoldhalle – wir erneuern uns nicht nur im Stadtzentrum, sondern nachdrücklich auch in den Außenbereichen. Diese großen Schritte wären ohne die Hilfe des Landes nicht zu stemmen“, betonten Oberbürgermeister Michael Ebling und der Geschäftsführer der Mainzer Bürgerhäuser GmbH, Günter Beck, übereinstimmend.

Das Bund-Länder-Programm Soziale Stadt wurde mit dem Ziel beschlossen, Stadtteile mit städtebaulichen, wirtschaftlichen und sozialen Problemlagen aufzuwerten und die Wohn- und Lebensbedingungen in den Stadtteilen zu verbessern. Das Programm umfasst nicht nur bauliche Verbesserungen, sondern soll auch Entwicklungen in Bereichen wie Kultur, Freizeit, Sicherheit, Familien, Seniorinnen und Senioren, Jugend, Umwelt sowie Arbeits- und Ausbildungsförderung unterstützen.